Winckelmann geschichte-der-kunst-des-altertums online dating

Herkules und Antäus im Palaste Pitti zu Florenz, eine Statue von niedrigem Range und über die Hälfte neu ergänzt, ist beim Maffei und bei ihm nichts weniger als eine Arbeit des Polycletus.

Den Schlaf von schwarzem Marmor in der Villa Borghese, vom Algardi, gibt er für alt aus: eine von den großen neuen Vasen aus eben dem Marmor, von Silvio von Veletri gearbeitet, die neben dem Schlafe gesetzt sind, und die er auf einem Kupfer dazugesetzt gefunden, soll ein Gefäß mit schlafmachendem Safte bedeuten. Er bekennt, er habe niemals einen Herkules in Marmor mit einem Horne des Überflusses gesehen: in der Villa Ludovisi aber ist er also in Lebensgröße vorgestellt, in Gestalt einer Herma, und das Horn ist wahrhaftig alt.

Zwei Statuen der Hersilia, der Frau des Romulus und eine Venus vom Phidias beim Pinaroli, gehören zu den Köpfen der Lucretia und des Cäsar nach dem Leben gemacht, in dem Verzeichnisse der Statuen des Grafen Pembroke und des Kabinetts des Kardinals Polignac.

Unter den Statuen Graf Pembrokes zu Wilton in England, die von Carry Creed auf vierzig Blätter in Groß-Quart schlecht genug geätzt sind, sollen vier von einem griechischen Meister Kleomenes sein.

Ein anderer von seinen Landsleuten straft den jüngeren Plinius Lügen über die Beschreibung seiner Villa, von deren Wahrheit uns die Trümmer derselben überzeugen.

Gewisse Vergehungen der Skribenten über die Altertümer haben sich durch den Beifall und durch die Länge der Zeit gleichsam sicher vor der Widerlegung gemacht.

Die Geschichte der Kunst soll den Ursprung, das Wachstum, die Veränderung und den Fall derselben, nebst dem verschiedenen Stile der Völker, Zeiten und Künstler lehren, und dieses aus den übriggebliebenen Werken des Altertums, so viel möglich ist, beweisen.

Es sind einige Schriften unter dem Namen einer Geschichte der Kunst an das Licht getreten; aber die Kunst hat einen geringen Anteil an denselben: denn ihre Verfasser haben sich mit derselben nicht genug bekannt gemacht und konnten also nichts geben, als was sie aus Büchern oder vom Sagenhören hatten.

Montfaucon hat sein Werk entfernt von den Schätzen der 11 alten Kunst zusammengetragen und hat mit fremden Augen und nach Kupfern und Zeichnungen geurteilt, die ihn zu großen Vergehungen verleitet haben.

Welcher Skribent hat dieselbe mit Augen eines weisen Künstlers angesehen?

Was zu unseren Zeiten in dieser Art geschrieben worden, ist nicht besser als die »Statuen« des Callistratus; dieser magere Sophist hätte noch zehnmal soviel Statuen beschreiben können, ohne jemals eine einzige gesehen zu haben: unsere Begriffe schrunden bei den meisten solcher Beschreibungen zusammen, und was groß gewesen, wird wie in einen Zoll gebracht.

In Absicht der Vorzüglichkeit einer Statue ist es nicht genug, so wie Bernini vielleicht aus unbedachtsamer Frechheit getan, den Pasquin für die schönste aller Statuen zu halten; man soll auch seine Gründe bringen: auf eben diese Art hätte er die Meta Sudante vor dem Coliseo als ein Muster der alten Baukunst anführen können.

Einige haben aus einem einzigen Buchstaben den Meister kühnlich angegeben, und derjenige, welcher die Namen einiger Künstler an Statuen, wie bei dem gedachten Papirius oder vielmehr Hippolytus und bei dem Germanicus geschehen, mit Stillschweigen übergangen, gibt uns den Mars von Johann Bologna in der Villa Medicis für eine Statue aus dem Altertum an; dieses hat zugleich andere verführt.

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In das Wesen und zu dem Innern der Kunst führt fast kein Skribent, und diejenigen, welche von Altertümern handeln, berühren entweder nur dasjenige, wo Gelehrsamkeit anzubringen war, oder wenn sie von der Kunst reden, geschieht es teils mit 8 allgemeinen Lobsprüchen, oder ihr Urteil ist auf fremde und falsche Gründe gebaut.

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